Mozilla Firefox

Mit dem neuen Update auf Version 57 ihres beliebten Browsers Firefox, hat Mozilla endlich den Anschluss an die in letzter Zeit viel schnellere Konkurrenz gefunden. Die unter dem Codenamen "Quantum" erschienene Variante basiert auf einer neuen, Multiprozess-Engine mit dem gleichen Namen. Der Browser hat ein neues Design, läuft nun deutlich stabiler als die bisherigen Versionen, neues Themen-System, verzichtet jedoch auf eigene alte Erweiterungen. 

Das neue Design zeichnet sich vor allem durch die minimalistische Optik mit weniger großen, einfachen Symbolen, aber zunehmend mit Text-Listen arbeitet was die Menüs deutlich übersichtlicher gestaltet als bisher gewohnt. Einige der Icons wurden nun in der Leiste verschoben, lassen sich allerdings über das Menü "Anpassen" wie gewohnt dorthin verschieben wo der Benutzer es möchte. Weiterhin ist das Adressenfeld und das Suchfeld nebeneinander und getrennt eingebunden.

Immer mehr Verbesserungen werden mit der Zeit in den neuen Firefox eingebunden und diese konzentrieren sich vor allem auf den beiden wichtigsten Bereichen Stabilität und Geschwindigkeit. Die neue Renderer-Engine setzt zum Beispiel auf die Nutzung des Grafikchips des Rechners statt der CPU. 

 

Unsere Empfehlung

- warten Sie noch einige Tage ab (5-7) bevor Sie Ihren Browser auf die neue Version updaten, dann dürften zumindest einige Erweiterungen wieder an die neue Browser-Version angepasst worden sein

- kontaktieren Sie unsere Support, falls Sie Unterstützung oder Beratung benötigen

Bei jeglicher Art von technischer Unterstützung im Bereich der Netzwerke (und auch in anderen) stehen Ihnen unsere IT-Spezialisten hilfreich zur Seite.


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WLAN WPA

Wie zuletzt bekannt wurde, ist die WPA2 Verschlüsselungsstandard für WLAN Verbindungen nicht mehr sicher. Den Sicherheitsforschern ist es gelungen, mittels eines Angriffs auf das Verschlüsselungsprotokoll des WPA2 Sicherheitsstandards, den Zugang auf den Datentransfer zwischen dem Router und einem via WLAN angeschlossenen Gerät (hier Smartphone). Damit war es möglich die Kommunikation abzufangen und die ausgetauschten Daten abzufangen. Mittels des "KRACK" getauften Angriffs sollen unbefugte Personen in der Lage sein Daten abfangen, belauschen und manipulieren zu können.

Der Name "KRACK" bedeutet "Key Reinstallation Attack" und soll laut den Berichten auf folgende Weise verlaufen. Bei einer Verbindung in einem WLAN Netzwerk werden zwischen dem Router und dem Empfänger Gerät (z.B. Smartphone, Notebook oder Tablet) Schlüssel (Dateien) ausgetauscht. Bei einer unterbrochenen oder gestörten Verbindung - zum Beispiel durch Einflüsse von außen - wird der Schlüssel erneut gesendet. Genau hier passiert der Angriff und ein veralterter Schlüssel wird an den Empfänger geschickt, welcher dann akzeptiert wird und somit ein Eindringen von Anreifern auf das System ermöglicht.

Laut Medienberichten sollen bereits die Hersteller von Netzwerkgeräten erste Sicherheitspatches zur Verfügung stellen um die Sicherheitslücke zu schließen und somit einen "KRACK" Angriff erfolgreich zu verhindern.

 

Wichtiger Sicherheitstipp

- verwenden Sie fremde WLAN Netzwerke bei Online Zahlungen und in Onlineshops nur mit VPN

- vermeiden Sie nach Möglichkeit unsichere WLAN Netzwerke nicht für Seiten auf denen Sie sich einloggen müssen

- kontaktieren Sie unsere Support, falls Sie Unterstützung oder Beratung benötigen

- als Betreiber von WLAN Hotspots können Sie uns um Hilfe bei einer Nachrüstung oder Hardwaretausch bitten

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Kaspersky Antivirus

Laut einem Bericht des 'Wall Street Jounal' sollen unidentifizierte Dritte, mittels der Antivirus Software Kaspersky, den Zugriff auf Daten des US Geheimdienstes NSA erlangt haben. Der Geheimdienst ist eigentlich für die technische Überwachung, Sicherheit und Spionage verantwortlich, nun wurde er offensichtlich selbst ein Opfer von Hackern.

Obwohl strengstens verboten, soll bereits vor zwei Jahren soll ein NSA Mitarbeiter interne Unterlagen des Geheimdienstes zum arbeiten mit nach Hause genommen und diese auf seinem privaten Rechner überspielt haben. Dort wurden sie während einer Routineübrprüfung des Datenbestandes durch die Antivirensoftware 'Kaspersky AV' entdeckt und an Dritte gemeldet haben. In Folge dessen sei der Rechner von Unbekannten gehackt worden und die Dateien wurden kopiert. Die Datensätze enthielten sensible Informationen betreffend der technischen Möglichkeiten der NSA um fremde Netzwerke und Rechner zu infiltrieren, aber auch Informationen darüber wie der Geheimdienst die heimischen IT-Strukturen vor Angriffen von Aussen schützt.

Zuletzt hatte die US Regierung den eigenen Behörden verboten, die 'Kaspersky' Software einzusetzen, da hier mögliche Verbindung zum russischen Geheimdiensten vermutet wird. Nicht zuletzt deswegen, weil der Gründer des russischen Unternehmens ein ehemaliger Geheimdienstagent ist. Das Unternehmen reagierte darauf empört.

Zur Zeit ist die Sache um die Antivirensoftware unklar, theoretisch können auch ganz normale Unternehmensdaten von kleinen und mittelständischen Unternehmen entwendet und an konkurrierende Unternehmen aus Fernost verkauft bzw. weitergereicht werden. Wir empfehlen auf die Software daher zur Zeit zu verzichten und lieber auf andere Hersteller wie zum Beispiel Avast auszuweichen.

Es ist ebenfalls wichtig regelmäßig wichtige Daten zu sichern.

Sowohl bei der Wahl der richtigen Antivirensoftware, der Installation und Planung von Scans, sowie der Auswertung dieser, Beseitigung von Schädlingen, Behebung der Folgen oder der Ausarbeitung der richtigen Backupstrategie stehen Ihnen unsere IT-Spezialisten hilfreich zur Seite.


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